Dreckschleuder GTS10: Verbesserung

Ein Versuch, die Staubentwicklung bei der GTS10 unter Kontrolle zu bekommen.

Da ich fast ausschließlich gerade Schnitte durchführe und Gehrungsschnitte nur sehr selten nutze, habe ich mich im wahrsten Sinne des Wortes für eine „weniger flexible“ Lösung entschieden.

Ziel sollte es zunächst es, den Staubauffangkasten einfach etwas höher zu ziehen, so dass weniger Dreck über den Rand des Staubkastens in die Säge fallen kann.

Also schnell ein paar Sperrholzbrettchen zusammengeleimt und stramm auf den Rahmen des Absaugkastens gesteckt.

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Vorne und hinten sind zwar noch kleine Schlitze offen, aber fürs Erste sollte das reichen.

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Selbst wenn ich jetzt Gehrungsschnitte durchführen möchte, ist das kein Problem: Einfach die Konstruktion abziehen.

Das Fazit nach einigen Wochen: Nett, aber weniger effektiv als erwartet. Der Dreck kommt jetzt zwar nicht mehr durch die unteren Schlitze der Säge (insbesonders aus der Gehrungsverstellung), aber das Sägeblatt schleudert noch zu viel Dreck nach oben hinaus.

Die Absauganlage muss also auch verbessert werden. Bis dahin hatte ich einen Selbstbau einer Kärcher-Zyklon-Kombination im Einsatz. Auch ein kompletter Neubau eines Saugers aus einer alten Staubsaugerturbine (danke an Michael Truppe von Let’s Bastel) hat’s nicht gebracht. Der Selbstbau wurde nach kurzer Zeit wieder zerlegt, und für gut 120 € wurde eine Scheppach HD12 angeschafft. Die Absaugrohre kurzerhand auf DN100 umgestellt und siehe da:

Das enorme Luftvolumen saugt so gut wie alles weg!

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