Absaugung Werkstatt

1. Geräteabsaugung

Die Anfänge: Zyklon

Zu Beginn hatte ich eine einfache Absaugung mit einem Kärcher-Sauger und einer Blechtonne mit Zyklon im Einsatz. Über eine KG-Rohrsystem DN50 mit Absperr-schiebern sowie einer Master-Slave-Schaltung (dazu werde ich auch noch einen Beitrag verfassen) war die Bedienung recht einfach. Gerät einschalten, Absaugung startet automatisch. Nach dem Abschalten lief die Absaugung noch für ca. 5 Sekunden nach.

Die Lernkurve: „Große“ Scheppach Absauganlage

Irgendwann war ich den ganzen Dreck einfach satt. Sägen, Bohren, Schleifen: Überall nur Staub und Dreck. Ein einfacher Staubsauger bringt es einfach nicht.

Darüber hinaus hatte ich mittlerweile einen Dickenhobel von Triton angeschafft. Bei den dort anfallenden Spänen ist der Zyklon mit dem dünnen DN 50-Rohr nach wenigen Sekunden verstopft.

Also habe ich mir eine einfache Absauganlage HD12 von Scheppach zugelegt. Das Rohrsystem wurde von DN50 au DN100 vergrößert. Im Gegensatz zur Staubsaugerlösung (hoher Unterdruck bei geringem Querschnitt) ist eine Absauganlage für viel Luftvolumen bei großem Querschnitt ausgelegt. Die KG-Rohre mit dem großen Querschnitt wurden möglichst bis kurz an die Maschinen herangeführt. Denn je früher man den Querschnitt reduziert, umso schlechter werden bei einer der großen Anlage die Absaugwerte.

Da neben der neuen Absauganlage z.B. für die Schleifmaschinen auch immer noch der Zyklonsauger im Einsatz ist (die kleinen Handmaschinen benötigen viel Unterdruck), wurde es etwas eng in meiner kleinen Werkstatt.

Ich habe dann kurzerhand die Scheppach in den Nebenraum verfrachtet (wo auch mein Holzlager steht), und das KG-Rohr über einen Wanddurchbruch dorthin geführt. Noch kurz ein Stromkabel zur Fernsteuerung dazu, und schon wird die Anlage „ferngesteuert“.

Demnächst werde ich nch die Idee von Phillipp Konter umsetzen, der einen einfachen vorgeschalteten Abscheider gebaut hat, um grobe Späne und angesaugte Holzstücke (für das Lüfterrad der Scheppach besonders gefährlich) vorher abzufangen.

2. Luftfilterung

Um den überall noch wirbelnden Staub aufzufangen, habe ich noch unter Decke eine Ventilatorlösung gebaut. Zwei 120mm Lüfter saugen die Umgebungsluft über einen Luftfilter (aus der Kfz Klimaanlage) in einen Kasten ein.

Nicht schlecht, die beiden Lüfter saugen ordentlich was weg. Da beide aber unter Vollast doch recht laut sind, denke ich im Moment noch über eine Lösung zum Herunterregeln der Geschwindigkeit nach.

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